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  • Immobilienentwicklung durch und nach Corona

    Die Coronakrise hat so einiges verändert. Früher ist man täglich zur Arbeit und zurückgefahren und seit 2020 wird das Home-Office großgeschrieben. Viele Menschen und auch Firmen haben die Vorzüge von Home-Office kennengelernt und dies nun dauerhaft in die Unternehmensstruktur eingebunden. Da ist es nur logisch, dass der Bedarf an einer gemütlichen Arbeitsumgebung steigt und somit der Wunsch nach einem „neuen“ Home-Office.
    Die Pandemie sorgt auf dem Immobilienmarkt bisher nicht für einen Rückgang der Preise von Häusern und Wohnungen. Ganz im Gegenteil, sie klettern sogar immer weiter. Daher wird es Zeit, dass wir auf die wichtigsten Fragen, in Bezug auf eine Baufinanzierung eingegangen.


    Wie entwickelten sich die Zinsen während der Coronakrise?


    Gerade am Anfang der Krise, im Frühjahr 2020, gab es einen großen Zusammenbruch der Aktien- und Anleihemärkte. Dies machte sich auch auf den Bauzinssatz bemerkbar. Es wurde ein historisches Niedrigniveau erreicht. Die EZB stellte im März 2020 ein Krisenhilfeprogramm, das PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) und legte Ende 2020 nochmals 500 Millionen Euro hinein. Zudem ist der Leitzins der EZB seit über 6 Jahren bei 0 % und hat sogar Minuszinsen für parkendes Geld.
    Doch seit Anfang des Jahres 2022 steigen die Zinsen rasant und es ist auch kein Ende in Sicht. Hinter den Zinssteigerungen bei den Baufinanzierungskonditionen steckt nicht nur das allgemein gestiegene Zinsniveau in Deutschland und der Eurozone, sondern vor allem die Teuerungsraten. Die steigende Inflation setzt die Notenbanken unter Druck, die Geldpolitik zu straffen. Gemäß EZB-Chefin Christine Lagarde gilt eine Anhebung des Leitzinses im Juli 2022 als immer wahrscheinlicher.
    Wer also nicht noch höhere Zinsen in Kauf nehmen möchte, sollte sich bald entscheiden. Sowohl Erst- als auch Anschlussfinanzierer sollten aktuell nicht länger warten, um weiter steigende Bauzinsen zu umgehen.
    Gern beraten unsere Experten Sie hierzu.


    Hat die Coronakrise Auswirkungen auf die Immobilienpreise?


    Obwohl die Wirtschaftsleistung 2020 um 5 % gefallen ist, steigen die Immobilienpreise stetig. Gerade die Einzel- und Zweifamilienhäuser erfreuen sich einer großen Nachfrage. Die Käufer gehen einen Preiskrieg ein und wer nicht weiß, wie viel er bieten kann, ist rasch raus aus dem Rennen.
    Die Preise für deutsche Wohnimmobilien sind Ende 2021 in Rekordtempo gestiegen. Sie erhöhten sich von Oktober bis Dezember um durchschnittlich 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. "Dies ist erneut der stärkste Preisanstieg bei den Wohnimmobilientransaktionen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000", teilte das Statistische Bundesamt mit.
    Besonders signifikant stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen mit einem Plus von 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 13,2 Prozent. In dichter besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 14,5 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 11,2 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2021 zogen die Preise für Wohnimmobilien insgesamt um 11,0 Prozent an, nach 7,8 Prozent 2020.
    In fast der Hälfte aller 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte können Haus- und Wohnungsbesitzer davon ausgehen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2035 real an Wert gewinnt. Weitere Zuwächse erwarten Experten vordergründig für den süddeutschen sowie den Hamburger und Berliner Raum und das Weser-Ems-Gebiet. Dies ging aus einer aktuellen Studie hervor, welche die Postbank in Auftrag gab.


    Welche Bedeutung hat die Coronakrise für Bauherren?


    Auch die Handwerkbranche wird von der Coronakrise mitgerissen. Die ohnehin schon hohe Auftragslage und der Mangel an Arbeitskräften macht die ganze Lage nicht noch besser. Bauherren haben es hier also nicht nur mit Material Engpässen, sondern auch mit Bauverzögerungen zu tun. Da auch die Behörden vermehrt im Home-Office arbeiten, wird die Koordination der einzelnen Aufträge verlangsamt und das Bauvorhaben gebremst. Dadurch können Mehrkosten entstehen, um die Unterbrechungen zu überbrücken. Wer hier keinen geeigneten Puffer hat, kann mit der Finanzierung schnell in die Mangel genommen werden, denn diese läuft ja weiter.


    Ist eine Baufinanzierung trotz Kurzarbeit möglich?


    Natürlich werden die Banken ganz genau prüfen, ob und wie die Lage der Käufer ist und solange das Einkommen, trotz Kurzarbeitergeld, ausreicht sollte auch eine Baufinanzierung oder Hypothek kein Problem sein. Im Notfall sollte man aber besser Angespartes oder Ähnliches als Puffer haben, um die Zeit der Kurzarbeit zu überbrücken. Auch der Arbeitgeber wird auf die Branche, das Jobprofil und die Zukunftsfähigkeit überprüft. Man sollte also eine ehrliche und kritische Beurteilung stellen, wie sicher der Arbeitsplatz trotz Kurzarbeit weiterhin ist.

     

    Sollten Sie nun wegen steigender Konditionen umschulden?


    Unsere Empfehlung: Grundsätzlich lässt sich nach 10 Jahren, gerechnet ab dem Datum der Vollauszahlung, kostenfrei, mit einer Frist von 6 Monaten das Darlehen umschulden. Sollte also Ihr damals abgeschlossener Zinssatz höher sein, als der aktuelle Zins, macht eine Umschuldung auf jeden Fall Sinn.
    Aber nicht nur dann: wenn Ihnen das Thema Sicherheit wichtig und ist und Sie Sorge vor weiteren Zinserhöhungen haben, sollten Sie sich jetzt die aktuellen Konditionen sichern. So wird Ihre Finanzierung planbar und Sie brauchen keine Angst vor unbezahlbar hohen Monatsraten zu haben. Wenn Sie in Ihrem monatlichen Budget noch Luft haben, eignen sich auch Tilgungssatzwechsel, denn mit einer höheren Tilgung sorgen Sie dafür, dass Ihre Restschuld sinkt. Das Gleiche gilt für Sondertilgungen. Dadurch können Sie Ihre zukünftige Rate, trotz gestiegener Bauzinsen, im Rahmen halten. Wenn eine Anschlussfinanzierung noch nicht möglich ist, kann ein Forward Darlehen gegebenenfalls weiterhelfen. Das Forward-Darlehen sichert einen die jetzigen Zinsen, bevor sie noch weiter steigen.


    Haben sich die Kreditrichtlinien der Banken verschärft?


    Durch die Coronakrise verändert sich der Markt und die Anforderungen schnell und es ist klar, dass gerade Banken unterschiedliche Maßnahmen ergreifen, um diesen Veränderungen gerecht zu werden. Einige Banken gehen konservativer an die Sache heran und verlangen einen großen Eigenanteil oder eine höhere Anfangsrate bei der Finanzierung. Auch steht die Branchenzugehörigkeit der Arbeitgeber mehr unter Beobachtung. Gerade die Branchen, welche hohe Probleme und Kürzungen machen mussten, bekommen bei Finanzierungen größere Probleme. Wer allerdings eine hohe Bonität aufweist, kann immer noch eine 100 % Finanzierung aushandeln, insofern die Bank da mitmacht.

    Es gilt also: Die HypoNord hilf bei der Findung der richtigen Finanzierung!

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